KfW Effizienzhäuser

Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der KfW Bank entwickelt wurde.
Die KfW nutzt dieses Qualitätszeichen im Rahmen ihrer Förderprogramme: Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren - KfW-Effizienzhaus.
Die Zahl nach dem Begriff KfW-Effizienzhaus gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf (Qp) in Relation (%) zu einem vergleichbaren Neubau (siehe Referenzgebäude) nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf.
Ein KfW-Effizienzhaus 85 hat zum Beispiel höchstens 85 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes.
Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.
Für die Inanspruchnahme der Förderprogramme der KfW ist neben dem Jahresprimärenergiebedarf (Qp) auch der Wert des spezifischen Transmissionswärmeverslust (HT') des Gebäudes relevant. Beispielsweise darf der spezifische Transmissionswärmeverlust beim KfW-Effizienzhaus 85 maximal 100 Prozent eines den Vorgaben der EnEV entsprechenden Referenzgebäudes betragen.
Bezeichnung Förderungen Beschreibung
KfW Effizenzhaus 70 zinsverbilligtes Darlehen Laut EnEV 2009 darf der Jahresprimärenergiebedarf maximal 70% und der Transmissionswärmeverlust maximal 85% der zulässigen Werte erreichen.
KfW Effizenzhaus 55 zinsverbilligtes Darlehen, Tilgungszuschuss: 5% Laut EnEV 2009 darf der Jahresprimärenergiebedarf maximal 55% und der Transmissionswärmeverlust maximal 70% der zulässigen Werte erreichen.
KfW Effizenzhaus 40 zinsverbilligtes Darlehen, Tilgungszuschuss: 10% Laut EnEV 2009 darf der Jahresprimärenergiebedarf maximal 40% und der Transmissionswärmeverlust maximal 55% der zulässigen Werte erreichen.
Passivhaus zinsverbilligtes Darlehen, Tilgungszuschuss: 10% Laut PHPP darf der Jahresprimärenergiebedarf maximal 120kWh/m²a und der Transmissionswärmeverlust maximal 15kWh/m² der zulässigen Werte erreichen.