Passivhaus

Das Passivhaus wird so genannt, weil mit handelsüblichen, konventionellen Bau- und Energietechniken eine enorme Energieeinsparung erreicht wird. Passivhäuser sind Gebäude, in denen eine hohe Behaglichkeit im Winter und im Sommer ohne spezielles Heizsystem oder Klimaanlage erreicht werden kann - das Haus erwärmt und kühlt sich rein "passiv".
Wie funktioniert ein derartiges "Passivhaus"?
Der Grundgedanke dazu ist so einfach wie plausibel: Was nicht verloren geht, muss auch nicht ersetzt werden. Ein Haus kühlt nur insoweit aus, als es Wärme nach aussen verliert. Dieser Wärmeverlust wird im Passivhaus so weit verringert, dass allein die Sonnenwärme und die im Haus freigesetzte Wärme zusammen mit extrem wenig Heizenergie ausreicht, den Wärmeabfluss auszugleichen.

Was das Passivhaus bietet:
•höhere thermische Behaglichkeit
•hohe Luftqualität
•sehr geringer Heizenergiebedarf
•einfache Haustechnik
•eine wesentlich geringere Umweltbelastung

Das Passivhaus-Konzept stellt zunächst keinen Anspruch darauf, energieautark (autark=unabhängig bzw. selbstständig) zu sein. Mit nur 20% Aufwand können 80% des Zieles erreicht werden,für die letzten 20% sind 80% Aufwand nötig. Um diesen kleinen restlichen Energiebedarf zu decken,ist nur noch eine winzige Heizung notwendig, wenn die Sonnenwärme bei kalten Aussentemperaturen während einer Schlechtwetterperiode fehlt.

Eine Heizleistung von ca. 6 bis 10 Watt/m² reicht bei einem Passivhaus aus, um diesen Restbedarf zu decken.

Das heisst:
10 Watt x 30m² (Wohnzimmer) = 300 Watt. Das entspricht 3 Glühbirnen mit jeweils 100 Watt!
10 Watt x 100m² (Reihenhaus) = 1.000 Watt bzw. 1 KW Heizleistung bei kalten Aussentemperaturen.

Wobei es nicht die ganz kalten Aussentemperaturen sind, bei denen das Heizsystem notwendig ist. Denn große Kälte geht mit klarem Himmel Hand in Hand. Das bedeutet tagsüber Sonnenenergie. Diese ist um ein vielfaches höher als die Wärmeverluste des Hauses. Das ist Umweltschonend und Energiesparend. Einige Energieexperten auf den letzten Umwelttagungen forderten, daß vor allem die Industrieländer ihren Ressourcen- und Energieverbrauch nicht nur merkbar, sondern radikal senken müssen.

Üblicherweise benötigt der Gebäudebestand einen Heizwärmebedarf von 150 kWh/(m² a) bis 250 kWh/(m² a), aber ein Passivhaus kommt pro Jahr mit nur 10 kWh bis 15 kWh pro m² aus (10 kWh = 1 Liter Heizöl).100m² Wohnnutzfläche x 15kWh/m² = 1.500kWh = 150 Liter Heizöl pro Jahr.

Kriterien für ein Passivhaus:
•Max. 10 W/m² Heizlast
•Max. 15 kWh/(m²a) spezifischer Heizwärmebedarf
•Max. 40 kWh/(m²a) spezifischer Gesamt-Endenergiekennwert
•Max. 120 kWh/(m²a) spezifischer Gesamt¹-Primärenergiekennwert m² = beheizte Wohnnutzfläche ¹Gesamt = alle Energiedienstleistungen im Haushalt (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Pumpen, Licht, Kochen und Haushaltsgeräte)

Die technischen Ausstattungsdetails eines ArtHaus-Passivhauses:
  • 3-fach-Wärmeschutzverglasung
    • Die Wärme bleibt im Haus
    • Hervorragender Schallschutz
    • Ruhiges Wohnen
    • Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
    • Weniger Heizkosten
    • Wärmebereitstellungsgrad (effektiv) 92 %
    • Automatische Geruchsbeseitigung
    • Ideal für Asthmatiker/Allergiker: mit Pollen- und Staubfilter
    • Frische Luft rund um die Uhr
    • Mehr Wohlbehagen
  • Solaranlage für Wassererwärmung mit 3 Flachkollektoren
    • Hochleistungsabsorber für höchsten Leistungsertrag
    • Hohe Festigkeit, Temperatur- und UV-Beständigkeit
    • Ansprechende Optik
  • Gasbrennwerttherme
    • Für Ihren Komfort ohne Einschränkungen
    • Klein, kompakt, leicht
    • Platzsparende Wandmontage
    • Extrem schadstoffreduziert
    • Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel"
    • Bedarfsgerechte Bereitstellung von Heizenergie für Brauchwasser und
    • vorhandener Restwärme durch modulierende Betriebsweise
  • Elektrische Rollläden oder Raffstores
    • Perfekte Verschattung besonders im Sommer
    • Einbruchhemmend
    • Schützt vor unerwünschten Blicken